HOBBY-TECHNIK FÜR FUNKAMATEURE

Für die Steuerung der Leistungsverstärker in Verbindung mit einem VV über ein separates Kabel, hier eine einfache Schaltung.







Wintertage sind Basteltage.

Da das kalte Winterwetter immer noch anhält, und es auch nicht zu erkennen ist wann es wieder wärmer wird, habe ich mit zwei neuen Projekten begonnen.

Nr.1    Ein Leistungsverstärker für 432MHz mit einer Gi7b Röhre

Nr.2    Ein Leistungsverstärker für 432MHz mit zwei Gi7b Röhren

Die nachfolgenden Bilder zeigen den vorläufigen Aufbau der 432MHz-Pa mit einer Röhre.












Die nachfolgenden Bilder zeigen den Leistungsverstärker mit einer Gi7b für 144MHz

Leider kann ich noch keine endgültigen Daten liefern,weil der Anodentrafo eine zu geringe Spannung liefert.

Vorläufige Daten: Anodenspannung 1600V;350mA; 43Watt Input;400Watt Output; Ruhestrom 25mA; Abluft 45°C


Lage der Drehkondensatoren im Resonanzfall


Blick in den Anodenraum


Blick auf die umgebauten Drehkondensatoren


Anodenkreis


Frontansicht 1*Gi7b-Pa für 144MHz


Die Restarbeiten an der 2*Gi7b-Pa für 144MHz sind nun abgeschlossen.

Die gemessenen Daten nach dem Endabgleich sehen nun so aus.

Anodenspannung: 2200V

Anodenstrom: 600mA

Ruhestrom: 140mA

Eingangsleistung: 60 Watt (Input Power)

Ausgangsleistung: 800 Watt (Output Power)

Verstärkung: 11,5 dB

Wirkungsgrad: 60%

Abluft-Temperatur bei voller Kühlung: 35°C bis42°C


Die nachfolgenden Bilder zeigen einen Versorgungsblock für Röhren-Leistungsverstärker mit Gi7b-Röhren bis 1000 Watt Ausgangsleistung. Die Versorgungsspannung der Steuerplatine beträgt 21V~ 50Hz. Durch Wechseln der Z-Dioden im Bereich von 24-27V können die Ruheströme angepasst werden. Die Hochspannungs-Versorgung liefert ca.2500V /1A (je nach Trafo) In unserem Beispiel ist ein Trafo mit 50% ED und Anzapfungen bei 900V; 1700V und 1900V vorgesehen. Die Einbaumaße sind :165x105 und 160 mm hoch















Eine nützliche Einrichtung vor der Inbetriebnahme von Senderöhren der Reihe Gi7b.

Durch die langen Lagerzeiten von Röhren ist es zwingend erforderlich diese Röhren über einen längeren Zeitraum vorzuheizen und auch mit kleinen Strömen und zunächst kleiner Anodenspannung (hier 420V) langsam hochzufahren. das hier abgebildete Netzgerät hat 6V und 12V für die Heizung und 420V Anodenspannung.



Leistungsverstärker(Poweramplifier,l'amplificateur)für 144MHz 750Watt

Nach dem erfolgreichen Aufbau der 144MHz-PA mit einer GI7b , wird jetzt eine 144MHz-PA mit 2X Gi7b aufgebaut. Die Ausgangsleistung soll 750 Watt betragen. Mit dieser PA sind je nach Anodenspannung auch 1kW zu erreichen. Der Anodentrafo hat Anzapfungen bei 900V,1700V und 1900V. Mit der 900V Anzapfung werden die Röhren eingefahren. Der mechanische Alu-Bausatz sieht etwas anders aus als mit einer Röhre

Die nachfolgenden Bilder zeigen einige Teile des Musteraufbaus.

Nach der ersten Inbetriebnahme wurden folgende Daten erreicht.

Anodenspannung 2200V ; I Ruhestrom 140 mA

Betriebsdaten: 60 Watt Input; Anodenstrom 600 mA; Ausgangsleistung >750 W

Abluft-Temperatur betrug dabei zwischen 35°C und 42°C


Frontansicht der fertigen 144MHz-Endstufe





Weitere Details über die Endstufen 1*GI7b und 2*GI7b siehe weiter unten.



Diese einfache Schaltung ist Bestandteil meiner Amateurfunkanlage. Die erforderlichen Bauteile sind in einer Box von 100x100x100mm untergebracht. Die Funktionsweise ist sehr einfach und sollte auch von jedem Funkamateur verstanden werden. Mit dem Schalter S1 wird die Anlage eingeschaltet und die rote LED zeigt den Betriebszustand an. Zum Schutz des VV ist ein zweites Relais K2 in Reihe geschaltet,welches nach der Betätigung von PTT über K1 eingeschaltet wird. Dadurch erhält man genügend Zeit für die Abschaltung des VV. Der Betrieb ohne VV ist durch die Betätigung von Schalter S2 möglich. Hier wird durch die grüne LED der jewilige Betriebszustand angezeigt.

Hier sind Bilder von Versuchsaufbauten und Mikrowellen Stationen bis 76 GHz. Wird laufend ergänzt.

Im Internet werden des öfteren Geräte von Ericsson wie zB. den Datentransceiver MINI-LINK 23 angeboten. Für den GHz-Amateur findet man viele verwertbare Teile,wie Zirculator, Rx/Tx Mischer,Leistungstransistoren, Rx/Tx-Filter usw. Die Abbildungen 1 und 2 geben einen groben Überblick über den Aufbau.

Abb.1


Abb.2

38 GHz- Rx-Tx-Mixer von Ericsson soll für 47 GHz  umgebaut werden.  Ob dies  gelingt  steht noch in den Sternen hi.....  Unten abgebildete Fotos zeigen den Mischer noch im Originalzustand.





Leistugsverstärker (Poweramplifier, l'amplificateur) für 144 MHz 400 Watt

Hier wird in kleinen Abschnitten der Bau einer Leistungsstarken Verstärkerstufe mit einer Gi7b-Röhre  gezeigt. Ich werde eine Liste der  benötigten Bauteile  und deren ungefähre Kosten  aufstellen und auch veröffentlichen.

Das Foto zeigt die gefertigten Alu-Teile für die PA. Es sind das Anodengehäuse, Kathodengehäuse und die Gitterklemmvorrichtung mit den Lüftungslöchern für die Röhre.


Abb. oben zeigt das Kathodengehäuse mit angebautem Lüfter.

Abb. unten zeigt nun das verschraubte Gehäuse mit Lüfter.



Abb. unten zeigt nun die Röhre mit dem verschraubten Gitterklemmteil. 



Abb. oben zeigt den offenen Kathodenraum mit Röhre und Lüftereingang.






Bild oben zeigt links den Trafo für die Anodenspannungserzeugung und rechts den Heiz und Steuertrafo


Bild oben zeigt nun die Endstufe mit den einzelnen Bauteilen. Rechts hinten der Anodentrafo, davor die Gleichrichterplatinen. Vorne links der Nullspannungsschalter für den Anodentrafo,daneben der Heiz und Steuertrafo.


Bild oben zeigt den Kathodenraum mit der Eingangsbeschaltung.


Bild oben zeigt den Anodenraum mit der Beschaltung.


Bild oben zeigt die Ruhestrom-Platine mit PTT-Relais und 28/12V Versorgung für Lüftersteuerung HF-Relais.


Die Abbildung zeigt die aus Aluminium gefertigten Gehäuse-Einzelteile. Ausser der Frontseite und Abdeckung sind alle Teile genietet.



Blick in den Innenraum von der Frontseite


Die bestückte Platine mit 12/24V und Ruhestromerzeugung. 12V für die Signalspannung und Koaxrelais,24V für Nullspannungsschalter und Lüfter TX-Betrieb.


Hier nun die fertige Endstufe von der Frontseite. Heute ist der 1.9.2007 und die Endstufe muss nun zeigen ob sie einen 24 Stunden Contestbetrieb überlebt hi...

Heute ist nun der 2.9.07 und hier nun die vorläufigen Testdaten.

Abluft-Temperatur max 70 Grad ,die Trafobleche erwärmten sich dabei auf 52 Grad.Im gesamten Verlauf brauchte die Pa nicht nachgestimmt werden. Es wurden immer >400 Watt erreicht. Aus Gewichtsgründen  ist der Anodentrafo für 50% ED ausgelegt. Mit dem Ergebnis  bin ich zufrieden. 


Abb1.


Als kleine Übung wollen wir mal einen Vervielfacher aus einem Richtfunkgerät FM 2700/6700 für unsere Belange umbauen. Es handelt sich um eine Art von Fingerfilter. Abb.1 zeigt das geöffnete Gehäuse von der Unterseite. Die vorhandene Platine wird entfernt. Links aus dem Gehäuseboden sieht man ein Drahtende von der Diodenbeschaltung. Über das Drahtende wird nun die vorhandene Drosselperle mii Isolierschlauch an die Masseöse gelötet. Der Deckel kann nun wieder verschraubt werden.

Abb.2


Abb. 2 zeigt das geöffnete Gehäuse von der Oberseite. Links ist der Original-Eingangskreis. Die SMA-Buchse wird durch lösen der 4 Schrauben entfernt. Danach wird die runde Hülse (Kondensator) vom Einkoppelstift entfernt. Der Einganganskreis wird um ca. 5-6 mm gekürzt. Der verlängerte Pin der SMA-Flanschbuchse wir ca. um die Hälfte gekürzt. Die Buchse wird nun wieder eingebaut und zwischen Eingangskreis und Buchse wird ein Sky-Trimmer (grün) eingelötet. Der Abgleich auf die richtige Frequenz erfolgt mittels der 3 Fingerfilter-Schrauben. Mit dem Sky-Trimmer kann mann die Leistung optimieren. Bei 18 mW auf 1152 MHz wurden 4 mW auf 5760 MHz gemessen.

Abb.2A


Abb.3


Nach dem wir nun den kleinen Vervielfacher umgebaut haben,verschrauben wir die Ausgangangsbuchse mit dem Eingang der in Abb. 3 dargestellten Einheit. Es handelt sich hierbei um einen Isolator mit Dämpfungsregler.Im Originalzustand (ohne Abgleich) beträgt die Einfügedämpfung ca. 1mW bei 4mW Eingang. Nun warum baut man sich so eine Einheit auf ? Wer schon mal TWT-Verstärker in Betrieb genommen hat kennt das Problem der Leistungsanpassung. Diese Einheit kann man sehr fein in der Leistung rauf und runter regeln. An der Ausgangsbuchse (wurde gegen eine SMA-Buchse gewechselt) befindet sich eine Einstellmöglichkeit der Ausgangsleistung.

Abb.4

Die 4 folgenden Zeichnungen zeigen Maße und Details für die Herstellung einer Drehanlage auf einem Autodach. Das Herzstück dieser Vorrichtung ist ein verstellbares Kugelgelenk mit zwei Feststellhebeln. Diese Anlage wurde bereits 1993 beim März-Contest im Sauerland eingesetzt. Da ein Fahrzeug nie waagerecht steht und schon garnicht auf einer Wiese im Gebirge,kann man mit dieser Vorrichtung beide Ebenen (x-y) ausgleichen (Schräglage des Fahrzeugs)