Willkommen auf der Laserseite von DL2DR
la technique du laser, laser technology, communicationZunächst einige Anmerkungen zu diesem Frequenzbereich.
Bevor Sie mit dem Aufbau einer Laser-Sende-Empfangsanlage beginnen,sollten Sie die Homepage von OM Peter Greil DL7UHU aufsuchen. Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung über Grundlagen und Erfahrungen mit Laser. (www.Lichtsprechen.de)
Nun zu den Aktivitäten in meinem Umfeld:
Hier haben wir auch ganz klein angefangen mit vielen unterschiedlichen Bauteilen und Versuchen. Das Ergebnis ist zunächst ein Einplatinen-Transceiver in Euro-Karten Größe. Dieser TRC wurde 2002 mehrmals aufgebaut,um so die ersten Erfahrungen auf diesem neuen Betätigungsfeld machen zu können.
In einer so schnell lebenden technisch orientierten Welt,sind die Entwicklungen von heute,morgen schon Vergangenheit. Hier ging es einerseits darum die Kosten so gering wie möglich zu halten,andererseits die Beschaffung der erforderlichen Bauteile zu vereinfachen.
Es wurde auch zunächst davon abgesehen diesen TRC in SMD-Technik aufzubauen, weil viele der älteren Om´s unter uns schon Schwierigkeiten mit den Augen haben und auch nicht immer bereit sind sich noch ein neues Bauteilemagazin anzulegen.
Das Bild unten zeigt im Vordergrund die Laserstation von DL2DR. Der kleine rote Punkt im Hintergrund ist der Laser in ca. 8 Km Entfernung von DG4DW.

Auf dieser Seite werden noch viele Informationen aus dem praktischem Afu-Betrieb erscheinen.
Die folgenden Bilder geben einen Überblick über unsere ersten Versuche mit Eigenbaugeräten. Die Bilder 1 bis 4 zeigen die ersten Laserversuche zwischen DL2DR und DD9DU am 30.12.2001 im freien Gelände über eine Distanz von 200m ohne Fernrohr.
Die Bilder 5 bis 6 zeigen die Eigenbaugeräte von DL2DR und DD9DU an der Laserteststrecke am Fuße der Bergehalde am 2.3.2002
Bild 7 zeigt eine Verbindung vom 1.6.2002 zwischen DL2DR und DD9DU über eine Distanz von 7,7 km

Bild1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bakenbetrieb (la balise)
Für die ersten Gehversuche mit dem neuen Lasertransceiver benötigt man auch eine Justiermöglichkeit für Rx und Tx Betrieb. Wir haben uns eine einfache Bake gebaut, welche als Lichtquelle eine kleine rote Leuchtdiode hat.
Ein Umschalter ermöglicht den Betrieb mit Tongenerator oder mit einer fremden Tonquelle, wie Mikrofon oder CD-Player. Unsere Teststrecke beträgt ca. 500m. Zunächst wird der Rx auf die Lichtquelle ausgerichtet. Sehr hilfreich ist hier ein S-Meter. Danach wird die Bake abgeschaltet und der Laser der eigenen Station auf den über der Leuchtdiode angebrachten Reflektor ausgerichtet. Als letzte Einstellung sollte nun das Zielfernrohr den reflektierenden Laser im Fadenkreuz haben. Wenn man nun den Rx einschaltet kann man das eigene gesendete Signal zurückhören. Für solche Versuche eignen sich auch ganz hervorragend die gelben Ortseingansschilder hi...
Bakenbetrieb mit beweglichem Laser
Bei vielen Versuchen hat sich gezeigt,dass bei weiter entfernten Stationen das auffinden mitunter sehr viel Zeit erfordert, deshalb haben wir eine zweite Bake aufgebaut. Auf einem ca. 9cm langem und 1 cm breiten Federblechstreifen haben wir an einem Ende eine Laserdiode montiert und das andere Ende auf den Hammerkopf eines 12 V Relais gelötet. Das Relais wird über den eigenen Öffnerkontakt mit 12 V angesteuert. Die Folge ist, dass Relais schaltet sich in schneller Folge ein und aus. Bei diesem Schaltvorgang bewegt sich der aufgelötete Blechstreifen mit dem Laser je nach Lage der Bake rauf und runter, oder nach rechts und links. Ein so auf einen hellen Untergrund ausgerichtete Laser erzeugt je nach Lage einen wagerechten oder senkrechten Strich. Eine Hubbegrenzung kann man durch zwei M3 Schrauben erreichen, indem man den Weg des Blechstreifens einengt oder den Blechstreifen verkürzt, oder verstellbar macht. Die Versuche haben ergeben, dass ein auf und ab schwingender Laser, welcher auf einem Stativ langsam nach rechts oder links bewegt wurde, schneller aufgefunden wurde als ein fester Laserpunkt.

Die Bilder zeigen die beiden Bakensender wie oben beschrieben.
In der letzten Woche habe ich eine neue Laserbake aufgebaut. Diese Bake wird mit einer eingebauten Batterie betrieben , und erlaubt den Betrieb in AM und FPM (100kHz ) moduliert mit eingebautem Tongenerator. Mit Umschalter kann über eine Klinkenbuchse ein externes Tonsignal zugeführt werden. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Aufbau.



FPM-Laser: Transmitter & Receiver (FPM Frequenz-Pulsmodulation)
In den Wintertagen ist ein neuer Lasertransceiver entstanden. Aufgebaut in 2 Weißblechkästen 111x55x30. Die Ein und Ausgangs-Signale, sowie die Spannungsversorgung erfolgt über Durchführungskondensatoren. Eine kleine Steckverbindung ist auch möglich.
Bei der Konstruktion wurde besonders auf Kosten und leicht verständliche Technik geachtet. Viele Bauteile sind aus der Bastelkiste entnommen worden.
Die nachfolgenden Bilder zeigen zunächst den Sender und Empfänger als Einzelstücke.




Hier nun Bilder vom Labormuster des Lasertransceivers in FPM-Modulation

Hier die Bedienerseite mit Zielfernrohr
Bild unten zeigt ein Gehäuse aus 2mm Alu für die neuen Lasertransceiver.

Nach langer Sommerpause geht es nun wieder weiter.
Es wurde von mir eine Leistungsbake mit 56 Leuchtdioden (LED 8-4500 RT 660nm) aufgebaut.
Die Bake ist mit einem Steuergerät ausgestattet, welches einen Mikrofoneingang und einen MP3-Player Anschluß hat. Auf der Rückseite ist ein Trimmpoti eingebaut mit dem man den Diodenstrom stufenlos einstellen kann.



Blick auf den Laser-Rx und Frontend mit 4 Stück BPW34

Zwei Lasertreiber mit IRF 140S und ein Laser-Rx mit 9V Batterie

Aus Pappe gefertigte Hornantenne mit Fresnellinse 45*35mm. Im Brennpunkt sind
4 Stück BPW34 auf Platine. (Hornlänge 130mm)